MELTING THE COLOURS OF THE WORLD – LE MELANGE DES COULEURS DU MONDE

TITOLO

Die Kunst ist Weltsprache, unabhängig von Vorschriften und Regeln, seit Anfang der Zeiten gemeinsames Gut aller Völker und Instrument für die Entwicklung, das spirituelles Wachstum, und den Kulturaustausch. Die Malerei wird von mir dazu benutzt, um mit offenem und aufmerksamen Augen eine andere Wirklichkeit zu erforschen, mit der Auswahl von Subjekten, welche die Öffnung und das Interesse in Richtung einer Kultur, einer Kunst und einer außereuropäischen Wirklichkeit vermitteln.

Es ist eine Suche, die auf Afrika ausgerichtet ist, mit besonderem Bezug auf den Senegal, der in meinen Zielen Anregungen und Reflexionsandeutungen auf die Themen des Jahres des interkulturellen Austausches beinhaltet. Schon immer war und stellt die afrikanische Kunst Anstoß und Inspiration für die europäischen Künstler dar: hier vor allem ein Name, Picasso. Auch heute, zieht man eine andere künstlerische Disziplin in Betracht, ist es die Musik dieses Kontinents, vor allem seines westlichen Teils, die eine wirkliche künstlerische Hegemonie ausübt und in vielen erfolgreichen Stücken europäischer Musiker findet man Vermischungen und Inspirationen ethnischen Ursprungs.

Auch ich bin angezogen von der intensiven Faszination antiker Kulturen, den stolzen und ehrlichen Gesichtszügen der Afrikaner und vom Wunsch lebendige, direkte und unmittelbare Eindrücke und Gefühle kennen zu lernen.
Die Übertragung meiner Fotografien auf Leinwand – die aus seiner kürzlich stattgefunden Reise in den Senegal stammen wie auch die vorausgegangene Studie und Forschung über Fotografien aus den Zeitschriften der ONLUS und aus Büchern zeitgenössischer Kunst, die meine Aufmerksamkeit und Vorstellungskraft angeregt haben, der direkte und aufregende Kontakt mit den antiken Werken der großartigen Ausstellung der afrikanischen Kunst, die 2004 in der GAM Turin stattfand, und letztendlich die Besichtigung der ethnografischen Funde im Museum Ifan aus Dakar sind die Anregungen, die zu dem von mir entwickelten kreativen Verlauf und letztendlich zum konkreten künstlerischen Vorschlag “MOSAICO” geführt haben.

Ich habe mich den gewählten Gegenständen/Subjekten mit Sensibilität und Respekt genähert, wobei ich eine gewissenhafte chromatische Auswahl getroffen habe und damit zur Schaffung von Werken gelangt bin, die beweiskräftiges Zeugnis der Blicke der Eingeborenen, der einheimischen künstlerischen Werke (wie im Bild “Hommage aux artistes de Gorée”), der realen und inspirierten Landschaften, der besichtigten Orte und aller Eindrücke und Bilder, welche die Beziehungen eines Früchte tragenden, künstlerischen Verlaufs zusammensetzen, ablegen.

Brennpunkt meines Projektes, das sich auf den interkulturellen Austausch richtet, ist der Übergang der “verschlossenen Türen“ Europas auf eine Ruine inmitten der afrikanischen Natur, historischer Fund der französischen Kolonisation, um dann mit dem Werk “Woher/wohin” auf die spirituelle Verirrung der Geister, eingeschlossen in den Körpern der Kinder, die auf der Suche nach der Hoffnung eines Kontaktes in einem begrenzten Raum, abgeschlossen von Stacheldraht, umherirren, überzugehen. Dieses Bild, außer einem klaren Bezug auf die dramatische und leider immer aktuelle Situation in vielen afrikanischen Ländern, symbolisiert für mich die Suche nach Beziehungen, Verständnis, Realisierung des eigenen Ichs, Wunsch und Hoffnung in eine Zukunft eines jeden menschlichen Lebens. Andere Aspekte, die sich in diesen Werken befinden, sind die aufmerksame Forschung und die Studie der Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Kulturen, wie in den Bildern der Masken, die uns dazu bringen, die hochwertigen, künstlerischen Traditionen ferner Völker in Betracht zu ziehen, auch in Bezug auf die Beziehung mit der europäischen Tradition, dargestellt von den weiblichen Figuren. In unseren europäischen Ländern, die den Thematiken der Immigration offen entgegenstehen, ist die Zukunft für Alle nur dann möglich, wenn der Unterschied der unterschiedlichen Kulturen bekannt ist und akzeptiert wird.

Die Neugier und der Respekt gegenüber Situationen, neuen und von uns verschiedenen Personen, hilft uns die Furcht und die stereotypischen Ideen zu überwinden. Diese Ausstellung kann sich in der Prospektive der Integrierung als eine offene Tür zu einer andern Kultur erweisen, das den Besuchern die Erforschung und Vertiefung neuer Themen ermöglicht und die Möglichkeit bietet, diese Prinzipien und Ideale, welche die Grundlage des interkulturellen Austauschs darstellen, auf Leinwand festgehalten zu sehen.